Letztes Update am Fr, 14.06.2019 15:59

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

„Aktion scharf“ gegen Radfahrer in Innsbruck: 315 Beanstandungen

Bei einem Sonderschwerpunkt in Innsbruck wurde am Donnerstag verstärkt auf Verstöße im Radverkehr geachtet. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun.

Das Radfahrverbot in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße wird von vielen nicht eingehalten.

© Thomas Boehm / TTDas Radfahrverbot in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße wird von vielen nicht eingehalten.



Innsbruck – Fahren auf dem Gehsteig oder gegen die Einbahn, Missachten des Rotlichtes oder Telefonieren während der Fahrt: Bei einer Schwerpunktaktion gegen Verstöße im Radverkehr hatte die Polizei am Donnerstag in Innsbruck alle Hände voll zu tun.

Zwischen 9 und 17 Uhr gingen den Beamten insgesamt 315 Verkehrssünder ins Netz. Ausgestellt wurden 132 Organstrafverfügungen und 27 Verwaltungsanzeigen. Für mangelhafte Ausrüstung wurden 156 Abmahnungen ausgesprochen. In Summe kam es also zu 315 Beanstandungen.

Im Rahmen des Projektes „Gemeinsam.sicher im Radverkehr“ waren neun Streifen von Verkehrsinspektion, Polizeiinspektionen und Landesverkehrsabteilung sowie eine Fahrradstreife der Verkehrsinspektion im Einsatz. Neben den Kontrollen setzte die Polizei auch auf Information. Am Franziskanerplatz wurde dazu das „Sicherheitsmobil“ der Landespolizeidirektion Tirol aufgestellt. Verteilt wurden dort unter anderem auch nachrüstbare Fahrradbeleuchtungen. (TT.com)