Letztes Update am Di, 25.06.2019 19:54

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Bau für Tiroler Sicherheitszentrum soll im Herbst 2020 starten

Die Planungen und Vorarbeiten für das neue Sicherheitszentrum in der Kaiserjägerstraße laufen auf Hochtouren. Innenminister Wolfgang Peschorn machte sich am Dienstag ein Bild von den Abbrucharbeiten des ehemaligen Altenheims.

Obst Werner Jäger, Polier Stefan Kapferer, Innenminister Wolfgang Peschorn und Landespolizeidirektor Helmut Tomac (v.l.) beim Lokalaugenschein bei den Abrissarbeiten "Heim am Hofgarten" in Innsbruck.

© LPD TirolObst Werner Jäger, Polier Stefan Kapferer, Innenminister Wolfgang Peschorn und Landespolizeidirektor Helmut Tomac (v.l.) beim Lokalaugenschein bei den Abrissarbeiten "Heim am Hofgarten" in Innsbruck.



Innsbruck – Der Baubeginn des Tiroler Sicherheitszentrums in der Innsbrucker Kaiserjägerstraße wird sich aller Voraussicht nach auf Herbst 2020 verschieben. Ursprünglich war der Start der Bauarbeiten für 2019 angesetzt. Mit einer Fertigstellung sei „vorbehaltlich unabsehbarer Ereignisse“ im Jahr 2023 zu rechnen, teilte die Polizei am Dienstag in einer Aussendung mit.

Die Generalsanierung der Bestandsgebäude soll 2025 abgeschlossen werden. Mitte Juni wurde als Vorleistung für den Bau des Sicherheitszentrums mit der Abtragung des ehemaligen Altenwohnheims begonnen. Am Dienstag machte sich Innenminister Wolfgang Peschorn divor Ort ein Bild. „Das Sicherheitszentrum Tirol ist aktuell eines der größten Bauvorhaben des Innenministeriums und genießt hohe Aufmerksamkeit und Priorität“, sagte er.

Aus heutiger Sicht sei davon auszugehen, dass 2020 die Planungsarbeiten abgeschlossen, die behördlichen Genehmigungsverfahren durchgeführt und die erforderlichen Ausschreibungen abgewickelt werden können, „sodass im Herbst 2020 mit einem definitiven Baubeginn zu rechnen ist“, hieß es seitens der Exekutive.

Das Sicherheitszentrum soll künftig auf rund 22.500 Quadratmetern Nutzfläche sämtliche Einheiten der Landespolizeidirektion Tirol, das Stadtpolizeikommando Innsbruck, das Einsatzkommando Cobra mit der Direktion für Spezialeinheiten – West, das Polizeianhaltezentrum (PAZ) sowie ein Einsatztrainingszentrum in der Kaiserjägerstraße bündeln. Zusätzlich werden Teile der IKT Abteilungen des BMI am Standort integriert.

Vom Bestand werden nur das Gebäude an der Kaiserjägerstraße 8 und ein viergeschossiges Haus im Osten des Grundstücks erhalten. Die übrigen Bestandsgebäude werden abgebrochen und durch Neubauten ersetzt. Innenminister Wolfgang Peschorn und Landespolizeidirektor Helmut Tomac führten am Dienstag einen Lokalaugenschein bei den Abrissarbeiten durch. (APA)