Letztes Update am Di, 02.07.2019 16:31

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Justiz und Kriminalität

Giftgas? Entwarnung nach Fund von verdächtigem Päckchen bei Facebook

Weil befürchtet wurde, dass eine Sendung das tödliche Giftgas Sarin enthalten könnte, wurde die Facebook-Poststelle in Kalifornien vor einigen Stunden geräumt. Detektoren hatten bei einer Routineuntersuchung auf das Nervengift hingewiesen. Nun wurde Entwarnung gegeben.

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Menlo Park – Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets in der Poststelle der Facebook-Firmenzentrale in Kalifornien haben die Behörden Entwarnung gegeben. Das teilte ein Facebook-Sprecher am Dienstag mit. Die Behörden hätten bestätigt, dass Tests nach gefährlichen Substanzen negativ ausgefallen seien. Die Gebäude seien wieder freigegeben worden.

In der Poststelle des Internetriesen in Menlo Park war am Montag ein verdächtiges Paket gefunden worden. US-Medien berichteten, Detektoren hätten auf das Giftgas Sarin hingewiesen. Vier nahe liegende Gebäude wurden daraufhin geräumt und die Feuerwehr überprüfte den Verdacht.

Mit dem geruch- und farblosen Kampfstoff Sarin wurden schon Anschläge auf Menschen verübt, etwa 1995 in der U-Bahn von Tokio. Laut UN-Berichten wurde er auch im Syrienkrieg eingesetzt. Bei Facebook sei niemand der Chemikalie ausgesetzt gewesen oder verletzt worden, sagte der örtliche Feuerwehrchef Harold Schapelhouman zuvor. (APA/dpa)