Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 17.07.2019


Bezirk Reutte

Vandalen drohen in Zöblen rechtliche Konsequenzen

Bereits zweimal mussten Zöbler Gemeindearbeiter den Stein aus dem Graben hieven. Die Leiteinrichtungen wurden beschädigt.

© Gemeinde ZöblenBereits zweimal mussten Zöbler Gemeindearbeiter den Stein aus dem Graben hieven. Die Leiteinrichtungen wurden beschädigt.



Auf Anregung angrenzender Grundbesitzer, welche eine verstärkte Missachtung des „Allgemeinen Fahrverbotes" beim Radweg beobachteten (ausgenommen Radfahrer und Landwirte), wurde seitens der Gemeinde Zöblen westlich der Fischerhütte ein Stein mit entsprechender Beschilderung aufgestellt. Dieser sollte Kraftfahrzeugen das Passieren erschweren.

Dies schien jemandem aber offensichtlich gar nicht zu passen. Das Hindernis wurde bereits zweimal mit einem entsprechenden Fahrzeug zur Seite geschoben, die verkehrsrechtliche Beschilderung dabei schwer beschädigt.

Zöblens Bürgermeister Werner Gehring weist darauf hin, dass es sich hier nicht um einen Lausbubenstreich handelt, sondern der Tatbestand einer schweren Sachbeschädigung, nämlich die Beschädigung von Leiteinrichtungen, die der Verkehrssicherheit dienen, vorliegt. Eine Anzeige gegen unbekannt wurde bei der Polizei erstattet. Der Verursacher muss sowohl mit strafrechtlichen wie auch zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen. (TT, fasi)

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