Letztes Update am Fr, 30.08.2019 15:54

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Innsbrucker Waffenverbotszonen: Weniger Gewalt- und Eigentumsdelikte

Nachdem sich die Verbotszonen am Bahnhof und in den Bögen aus Sicht der Exekutive bewährt haben, werden sie für weitere drei Monate erlassen. Seit Einführung Anfang Dezember wurden 18 Strafverfahren geführt.

Seit dem 1. Dezember 2018 gilt das Waffenverbot in den Bögen zwischen 18 und 8 Uhr.

© TT/Rudy de MoorSeit dem 1. Dezember 2018 gilt das Waffenverbot in den Bögen zwischen 18 und 8 Uhr.



Innsbruck – Seitdem in Innsbruck am Bahnhof und in der „Bogenmeile“ eine Waffenverbotszone herrscht, hat es laut Polizei einen Rückgang an Aufgriffen gegeben. Das zeige, dass die Maßnahme einen „präventiven Effekt“ erzeuge, erklärte die Polizei am Freitag. Insgesamt wurden 13 Waffen oder gefährliche Gegenstände seither sichergestellt und 18 Strafverfahren geführt.

Seit der Einführung der Zonen gäbe es weniger Gewalt- und Eigentumsdelikte. Am öftesten wurden Messer als Waffe sichergestellt, hieß es von der Exekutive gegenüber der APA. Nachdem sich die Verbotszonen aus Sicht der Exekutive bewährt haben, werden sie für weitere drei Monate erlassen. Alle drei Monate wird die Maßnahme einer Prüfung unterzogen und neu beurteilt, ob sie weiterhin angewendet werden soll.

Seit dem 1. Dezember 2018 gilt das Waffenverbot in den Bögen zwischen 18 und 8 Uhr. Am Bahnhof dagegen sind Waffen seit 1. März 2019 rund um die Uhr verboten. (APA)

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