Letztes Update am So, 15.09.2019 15:38

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wien

Mann in Wiener Neustadt durch Halsstich lebensbedrohlich verletzt

Im Zuge eines Streits wurde ein Österreicher Sonntagvormittag in Wiener Neustadt schwer verletzt. Er wurde vor einem Lokal niedergestochen. Ein Verdächtiger konnte festgenommen werden.

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Wiener Neustadt – Ein 38-Jähriger ist am Sonntagvormittag vor einem Lokal in Wiener Neustadt durch einen Halsstich lebensbedrohlich verletzt worden. Im Zuge einer Auseinandersetzung soll ein 21-jähriger Syrer zugestochen haben. Der Asylwerber wurde nach kurzer Fahndung festgenommen. Gegen ihn wird wegen Mordversuchs ermittelt. Der Zustand des Opfers dürfte stabil sein, sagte ein Polizeisprecher.

Nach einem Streit im Lokal in der Fischauer Gasse soll der Verdächtige kurz vor 9 Uhr vor dem Cafe den Mann aus dem Bezirk Neunkirchen attackiert haben. Der Mann erlitt einen Stich und Schnittwunden am Hals, er wurde in das Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Der 21-Jährige wurde kurz nach der Attacke von einer Streife der Polizeiinspektion Flugfeld angehalten und vorläufig festgenommen, sagte Sprecher Walter Schwarzenecker. Der Verdächtige soll aufgebracht gewesen sein und die Vorwürfe in Abrede gestellt haben, er wird aber durch Zeugenaussagen belastet.

„Das Motiv ist noch völlig unklar“, so der Sprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich am Nachmittag auf APA-Anfrage. Die beiden Männer dürften sich nicht gekannt haben. „Bei der Tatwaffe handelt es sich um ein Klappmesser, das sichergestellt wurde“, berichtete Schwarzenecker. Der 21-Jährige soll es auf der Flucht weggeworfen haben. Befragungen u.a. des Beschuldigten und von Zeugen waren noch ausständig.

Erst Ende August war es in Wiener Neustadt zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen. Dabei war am 29. August ein 28-jähriger Österreicher beim Bahnhof niedergestochen und schwer verletzt worden. Der Verdächtige, ein 30-jähriger Asylwerber, wurde festgenommen und in Folge U-Haft verhängt. Er bestreitet die Vorwürfe. (APA)

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