Letztes Update am Mo, 16.09.2019 06:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Tirolerin zeigte WhatsApp-Kontakt wegen Betrugsversuchs an

Eineinhalb Jahre unterhielt eine Tirolerin via WhatsApp Kontakt zu einem angeblich in Syrien stationierten US-Soldaten. Dann drängte das Gegenüber auf einen Besuch in Tirol und wollte Geld von der Frau. Diese ließ sich aber nicht auf die Masche ein.

Symbolbild.

© pixabaySymbolbild.



Innsbruck – Ein Flirt über das soziale Netzwerk „WhatsApp“ entpuppte sich für eine Tirolerin wohl als Betrugsversuch: Die Frau unterhielt rund eineinhalb Jahre Kontakt zu einem vermeintlichen US-Soldaten, der eigenen Angaben zufolge in Syrien stationiert war. Vor rund einem Jahr teilte der Mann ihr mit, dass er sie gerne in ihrer Heimat besuchen würde und daher bei der amerikanischen Armee Urlaubsantrag gestellt habe. Dieser Antrag koste allerdings 1000 Euro, wovon die Tirolerin die Hälfte übernehmen sollte.

Die Frau ließ sich nicht auf die Forderung ein sondern retournierte lediglich ein Formblatt mit ihren persönlichen Daten. Da es zu keiner Überweisung kam, brach der Kontakt für rund sechs Monate ab. Vor drei Wochen wurde die Frau erneut zur Überweisung des Betrages für die Austellung des Urlaubsscheines aufgefordert. Wieder reagierte sie nicht. Als sie am Sonntag erneut ein Mail erhielt, indem ihr eine Gefängnisstrafe angedroht wurde, falls sie nicht bezahlen würde, wurde es der Tirolerin zu bunt: Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen laufen. (TT.com)