Letztes Update am Mo, 16.09.2019 16:06

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Burgenland

Sexbuch-Veröffentlichung des Ex: Staat bereit zu Entschädigung

Der Ex-Freund einer Lehrerin im Burgenland hatte unter ihrem Namen ein „Sex-Tagebuch“ erfunden. Die Frau war zwischenzeitlich suspendiert worden. Jetzt bekommt sie dafür einen staatlichen Kostenersatz.

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© Thomas Böhm / TT(Symbolfoto)



Eisenstadt – Im Fall einer Lehrerin aus dem Burgenland, deren Ex-Freund unter ihrem Namen ein erfundenes „Sex-Tagebuch“ verfasste und veröffentlichte, hat sich die Republik Österreich nun bereit erklärt, Entschädigung zu zahlen. Das bestätigte Anwalt Rudolf Schaller nach einem Bericht der Salzburger Nachrichten. Die Suspendierung der Frau war Anfang des Jahres vom Bundesverwaltungsgericht aufgehoben worden.

Nach der Aufhebung ihrer Suspendierung, die vom Landesschulrat und einer Disziplinarkommission ausgesprochen worden war, hatte die Frau einen Amtshaftungsanspruch gegen die Republik Österreich gestellt. Sie wollte die Kosten, die angefallen waren, ersetzt bekommen. Nun sei der Staat bereit, Kosten zu tragen, betonte Schaller. Derzeit werde aber noch verhandelt. Bis Weihnachten könnte ein Abschluss erzielt werden. (APA)