Letztes Update am Do, 19.09.2019 12:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frankreich

Schloss bei Paris ausgeraubt: Zwei Millionen Euro erbeutet

Das Schloss Vaux-le-Vicomte bei Paris gilt mit seinen rund 500 Hektar Land als das größte französische Anwesen in Privatbesitz. In der Nacht auf Donnerstag wurden seine Besitzer ausgeraubt.

König Ludwigs Finanzminister Nicolas Fouquet ließ Vaux-le-Vicomte südöstlich von Paris bis 1661 für sich erbauen.

© König Ludwigs Finanzminister Nicolas Fouquet ließ Vaux-le-Vicomte südöstlich von Paris bis 1661 für sich erbauen.



Paris – Bei einem Überfall im Barockschloss Vaux-le-Vicomte südlich von Paris haben Unbekannte eine Beute im Schätzwert von etwa zwei Millionen Euro gemacht. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf Ermittler berichtete, wurden die Eigentümer des riesigen Gebäudes in der Nacht gefesselt, blieben aber unverletzt.

Details zu der Beute wurden zunächst nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft beauftragte die Justizpolizei von Versailles mit den weiteren Ermittlungen.

Das Schloss liegt rund 50 Kilometer von Paris entfernt. Es gilt als Meisterwerk der Barockbaukunst und als ein Vorbild für das Königsschloss von Versailles vor den Toren der Hauptstadt.

Nach Angaben der Internetseite des Schlosses ist es das größte historische Denkmal in Frankreich, das noch in privater Hand ist. Es ist seit 1968 für Besucher geöffnet. Laut AFP wird die Anlage mit einem großen Garten jährlich von rund 250.000 Menschen besucht. (dpa)

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