Letztes Update am Do, 24.10.2019 06:12

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Reckitt Benckiser zahlt 700 Millionen Dollar in US-Opioid-Vergleich

Der Konsumgüterkonzern war beschuldigt worden, das Präparat Suboxone Film in irreführender Weise als Mittel gegen Schmerzmittelsucht vermarktet zu haben, obwohl es selbst stark abhängig macht.

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© APA/dpa-Zentralbild/Matthias Hie(Symbolbild)



Slough/New York – Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat sich im Streit mit US-Staaten um dubiose Marketingmethoden für ein opioidhaltiges Medikament auf einen Vergleich geeinigt. Das Unternehmen habe im Rahmen des Kompromisses eine Zahlung von 700 Millionen Dollar (629 Mio. Euro) akzeptiert, teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James am Mittwoch mit.

Reckitt Benckiser war beschuldigt worden, das Präparat Suboxone Film in irreführender Weise als Mittel gegen Schmerzmittelsucht vermarktet zu haben, obwohl es sich beim Wirkstoff angeblich selbst um ein sehr starkes und abhängig machendes Opioid handelt. Dadurch sollen Kunden und die staatliche Krankenversicherung Medicaid getäuscht worden sein. Im Juli hatte der Konzern deshalb bereits einen 1,4 Milliarden Dollar teuren Vergleich mit dem US-Justizministerium und der Handelsbehörde FTC erzielt. (APA/dpa)

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