Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 25.10.2019


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Raser von vorn bis hinten: Neue Technik lässt Zahl der Anzeigen steigen

Durch die neue Technik können stationäre Messgeräte jetzt auch entgegenkommende Schnellfahrer erfassen. Und das führt zu einem starken Anstieg bei den Anzeigen.

In vielen alten Radarkästen steckt jetzt neue Lasertechnik. Und die kann auch den Gegenverkehr blitzen.

© BöhmIn vielen alten Radarkästen steckt jetzt neue Lasertechnik. Und die kann auch den Gegenverkehr blitzen.



Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Die Anzeigen gegen (Zu-)Schnellfahrer explodieren. 430.000 waren es heuer in den ersten acht Monaten, 370.000 im Vergleichszeitraum 2018. Eine Zunahme von über 16 Prozent. Das liegt allerdings nicht an der nachlassenden Disziplin der Autofahrer. Sondern vor allem an der Technik, die im vergangenen Spätherbst eingeführt wurde. Und die erlaubt erstmals Geschwindigkeitsmessungen in beiden Fahrtrichtungen. „Somit kann auch der Gegenverkehr überwacht werden“, erklärt Markus Widmann, Leiter der Polizei-Verkehrsabteilung. Anders ausgedrückt: Gemessen werden nicht nur die Verkehrsteilnehmer, die vom Kasten wegfahren, sondern auch jene, die auf das Gerät zufahren. Die Beweisfotos zeigen zu schnelle Autos nicht nur von hinten, sondern auch von vorn. Das funktioniert allerdings nur auf zweispurigen Straßen, nicht aber auf Autobahnen.

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