Letztes Update am Fr, 01.11.2019 17:13

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Tote und Verletzte bei Halloween-Partys in USA und Kanada

Mindestens vier Menschen wurden bei einer Party im kalifornischen Ordina durch Schüsse getötet, mehrere weitere wurden verletzt. Auch im kanadischen Toronto kam es zu einem Vorfall bei einer Halloween Party. Mindestens sieben Menschen wurden durch Messerstiche verletzt.

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Orinda, Toronto – Durch Schüsse während einer Halloween-Party sind in der Nähe von San Francisco mindestens vier Menschen getötet worden. Mehrere weitere Menschen seien bei dem Vorfall in Orinda verletzt worden, teilte die Polizei im Bezirk Contra Costa am Freitag im Online-Dienst Twitter mit. Weitere Einzelheiten würden später bekannt gegeben.

Die Schüsse fielen nach einem Bericht des Senders NBC Bay Area während einer Halloween-Party in einem Haus, das über Airbnb gemietet worden war. Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 23 Uhr (Ortszeit; 7 Uhr MEZ) in der Stadt Orinda rund 30 Kilometer von San Francisco entfernt.

Bereits am Dienstag waren südlich von Los Angeles drei Menschen durch Schüsse während einer Halloween-Feier getötet worden. Neun weitere Menschen wurden verletzt.

Messerstiche bei Party in Toronto

Im kanadischen Toronto wurden bei einer Halloween-Party mindestens sieben Menschen durch Messerstiche verletzt. Das teilte die Polizei der Großstadt in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) bei Twitter mit. Die Beamten hätten einen jungen Mann festgenommen, der auf die Partygäste eingestochen haben soll. Informationen zu einem Motiv gab es zunächst nicht.

Medienberichten zufolge waren die Beamten am späten Donnerstagabend wegen einer Auseinandersetzung zu der Party im Stadtteil The Annex gerufen worden, wo wegen der Nähe zur Universität viele junge Leute leben. Dort hätten sie die Verletzten gefunden.

Nach Angaben von Rettungskräften waren zwei Opfer lebensgefährlich verletzt, zwei weitere schwer. Die beiden anderen hätten leichte Verletzungen erlitten. Ein siebenter Verletzter, der sich später mit Stichwunden in einem Krankenhaus meldete, soll ebenfalls mit dem Vorfall in Verbindung stehen (APA/AFP)