Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 14.11.2019


Exklusiv

Wohnungsdeal ist weiterer Scheidungsgrund für Tiroler Krippeler

200.000 Euro Aufschlag bei Kauf und Verkauf von Verbandswohnungen innerhalb von fünf Stunden: „Der Aufwand für die Vorbereitungen dieses Deals muss immens gewesen sein“, sagt Krippeler-Obmann Oswald Gapp.

Obmann Oswald Gapp mit seiner Krippe.

© hoeObmann Oswald Gapp mit seiner Krippe.



Innsbruck – So schnell kann’s gehen: In nur fünf Stunden wechselten 2016 die beiden Wohnungen des Verbands der Krippenfreunde Österreichs in der Innsbrucker Sillgasse die Besitzer. Mit 100.000 Euro Aufschlag je Einheit. Ein Geschäft, das für den Tiroler Tochterverband noch immer einen dubiosen Beigeschmack hat. Und das bei der voraussichtlichen Trennung neben der Veruntreuung von fast einer halben Million Euro ein weiterer Scheidungsgrund ist. „Vor allem wie das Geschäft über die Bühne gegangen ist, spielt dabei sicher eine Rolle“, spricht Oswald Gapp, Obmann des rebellischen Tiroler Krippenverbandes, von einem Vertrauensverlust.

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