Letztes Update am Mi, 05.02.2014 06:53

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Zell-Urologe Strasser klagt Tilak

Zelltherapie-Urologe Hannes Strasser gibt trotz Verurteilungen nicht auf und fordert von der Tilak zweifach Schadenersatz.



Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Die einst ohne Genehmigung der Ethikkommission durchgeführten Zelltherapien an der Innsbrucker Urologie hatten für manche Beteiligte gravierende Folgen. Über Jahre beschäftigt sich nun schon die Justiz mit dem Medizinskandal. Nach dem Ableben von Urologie-Vorstand Georg Bartsch wurde mit Operateur Hannes Strasser erst der Hauptverantwortliche ausgemacht. Zu den wichtigsten Punkten gibt es bis heute kein Ergebnis: Der vorgeworfene Millionenbetrug an der Tilak war nämlich nicht nachzuweisen, allfällige Körperverletzungen an den Patienten wurden niemals angeklagt. Im Zuge des Verfahrens kam es jedoch zu noch nie dagewesenen Intrigen, deretwegen Strasser erst wegen Falschaussage zu einer Geldstrafe und später wegen Verleumdung und Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung nicht rechtskräftig zu zwei Jahren Haft – acht davon unbedingt – verurteilt worden war. Die Richterin schloss für sechs Monate eine Fußfessel aus.

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