Letztes Update am Mo, 23.02.2015 08:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Justiz und Kriminalität

Hund überlebt im Burgenland Giftanschlag

Zum zweiten Mal wurden im Bezirk Neusiedl am See vergiftete Köder ausgelegt. Diesmal überlebte ein Mischlingshund, vor zwei Wochen starb eine Schäferhündin, die von den Ködern gefressen hatte.

(Symbolbild)

© TT/Böhm(Symbolbild)



Parndorf – Im Bezirk Neusiedl am See ist erneut ein Hund vergiftet worden. Nachdem vor knapp zwei Wochen eine Schäferhündin aus Nickelsdorf gestorben war, ist nun ein Mischling in Parndorf vergiftet worden. „Snoopy“ dürfte am Donnerstag während eines Spaziergangs eine giftige Substanz gefressen haben, berichtete die Polizei heute, Montag. Der Hund wurde in einer Tierklinik behandelt, er überlebte.

Der Mischling einer 35-Jährigen zeigte nach dem Gassigehen am Donnerstag zu Hause Symptome wie heftiges Verkrampfen, Schaum vor dem Maul sowie unkontrollierte Darmentleerung. In der Tierklinik stellte man die Vergiftung und eine damit verbundene Unterzuckerung fest, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.

Nachdem eine andere Spaziergängerin am Samstag vergiftetes Faschiertes in Form von Bällchen fand, erstattete die Hundebesitzerin am Sonntag Anzeige. In dem Gebiet, wo auch die 35-Jährige mit ihrem „Snoopy“ unterwegs war, waren laut Exekutive mehrere Köder dieser Art ausgelegt. Die Bällchen wurden nun in die Tierklinik gebracht und die Substanz untersucht.

In Nickelsdorf waren vor knapp zwei Wochen zwei Hunde Opfer einer Vergiftung. Ein Rüde überlebte, eine Schäferhündin starb. Im Hof und im Garten des Anwesens wurden damals mehrere teerartige Klumpen sichergestellt, bei denen es sich vermutlich um das Gift handelte. (APA)

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