Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 21.05.2015


Verkehr

Hang wird abgegraben und entlastet

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© Paschinger



Imst, Tarrenz – Schon seit Jahren kämpft die Straßenmeisterei mit dem Problem: Der nordseitige Hang zwischen Imst und der Auffahrt zum Schloss Starkenberg ist und bleibt ein Sorgenkind. Immer wieder gerät er durch Wassereinträge in Bewegung. Mit den aktuellen schweren Niederschlägen hat das aber wenig bis nichts zu tun.

„Der Hang ist einfach extrem durchfeuchtet“, schildert Straßenmeister Michael Strigl. Nach vielen Jahren weiß man, woran das liegt: „Da ist zum einen das Wasser aus dem Starkenberger See“, erklärt der Straßenmeister. Aber dazu kommt auch noch ein bislang offener Wasserwaal, der zur Bewässerung der darunter liegenden Felder genutzt wurde.

Bei den derzeitigen Arbeiten, die zu wechselseitigen Anhaltungen führen, ist die Stadtgemeinde Imst als Grundeigentümer am Zug. Die Straßenverwaltung stellt diesmal lediglich die Betonleitwände, damit das Material nicht auf die Bundesstraße rutscht. „Darüber geht es darum, den Hang einerseits durch die Holzschlägerungen zu entlasten“, erklärt Strigl die Maßnahmen. Außerdem wird die Böschung verflacht und der Waal selbst in einem Rohr geführt, um das Wasser aus dem durchnässten Hang zu bringen. (pascal)