Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 14.12.2015


Verkehr

Imst arbeitet an attraktiver Innenstadt

Zehn Millionen Euro werden aktuell rund um den hinteren Sparkassenplatz verbaut. 2016 soll jetzt auch Spar am großen Kreisverkehr bauen.

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© Paschinger



Imst – Seit drei Jahren ist er im Gespräch, beim morgigen Gemeinderat steht er auf der Tagesordnung: der Kaufvertrag für die Fläche des geplanten Interspar-Standortes am großen Imster Kreisverkehr. „Zuletzt war es die toxikologische Abklärung des Bodens, die ein halbes Jahr in Anspruch genommen hat“, sagt Bürgermeister Stefan Weirather. Es ging „unter anderem um eine alte Dose“, die bei der Prospektion aufgetaucht war.

Der Stadtchef setzt große Hoffnungen in den geplanten Bau des Lebensmittel-Großhändlers. Denn neben dem eigenen Geschäft werden noch weitere Shops Einzug halten. „Man spricht von bis zu 250 Arbeitsplätzen, die dort entstehen werden.“ Für den Stadtchef, der am Freitag hochoffiziell seine Wiederkandidatur bekannt gab, ist das Teil seiner selbst gesetzten Aufgaben für Imst. „Mehr Leben ins Zentrum“, sagt er.

Dazu gehört auch der derzeitige Bau rund um den hinteren Sparkassenplatz. Zehn Millionen Euro werden in Tiefgarage und das dahinterliegende Geschäfts- und Wohngebäude investiert. Gern verweist er auch auf den abgeschlossenen Bau vor dem Rathaus: „Aus ehemals zwei Einfamilienhäusern wurden inzwischen 20 Wohnungen“, so Weirather. Ihm sei eine verdichtete Bauweise lieber als viele kleine Bauten.

Ungelöst sieht er noch das Verkehrsproblem in der Industriezone. „Die Situation ist weiterhin ein Problem.“ Die Achse Innenstadt-Langgasse-Au müsse besser entwickelt werden. (pascal)

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