Letztes Update am So, 29.05.2016 11:55

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Einspruch gegen Radar, Strafe ausgebremst

Das dürfte Konsequenzen in künftigen Strafverfahren haben: Ein Pkw-Lenker wurde im 100er-Bereich geblitzt. Weil kein Eichschein für das Messgerät vorgelegt wurde, ist der Strafbescheid nichtig.

Abgeblitzt ist die Behörde mit der Strafe für einen vermeintlichen Schnellfahrer. Es wurde kein Eichschein fürs Radar vorgelegt.

© ÖAMTCAbgeblitzt ist die Behörde mit der Strafe für einen vermeintlichen Schnellfahrer. Es wurde kein Eichschein fürs Radar vorgelegt.



Innsbruck – Es gibt nichts, was es im Leben nicht gibt. Ein Salzburger Autofahrer hat jetzt die Tiroler Behörden düpiert und einen Strafbescheid wegen Schnellfahrens bei Tempo 100 auf der Inntalautobahn erfolgreich gekippt. Für die Polizei steht jedoch zweifelsfrei fest, dass er nach Abzug der Messtoleranz trotzdem um 27 Stundenkilometer zu schnell unterwegs war. Der Autolenker bestreitet dies vehement. Ein Verfahrensfehler rund um das Radarmessgerät führte letztlich aber zur Aufhebung des Strafbescheids.

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