Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 19.06.2018


Bezirk Kitzbühel

Ortsdurchfahrt St. Johann bleibt bis 5. Juli gesperrt

Wegen einer maroden Wasserleitung ist man im Zeitverzug. Deshalb müssen jetzt gleich zwei Straßen wegen der Arbeiten gesperrt werden.

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© Michael Mader



Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Wie berichtet, wird in St. Johann eifrig an der Umsetzung der Begegnungszone im Ortskern gearbeitet. Die Architekten Christoph Schwarz und Thomas Pilz haben im Jahr 2013 den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen und einen Masterplan für die Marktgemeinde St. Johann entworfen.

Ein Großteil des Bauabschnittes in der Kaiser­straße ist bereits abgeschlossen, allerdings hatten die Bauarbeiter mit zwei unvorhersehbaren Ereignissen zu kämpfen: So musste nicht nur ein Kanalrohrbruch behoben werden, auch die komplette Wasserleitung musste erneuert werden. Das hat schlussendlich eine Verzögerung bei den Bauarbeiten von rund 14 Tagen gebracht.

„Damit die Bauarbeiten bis Mitte Juli komplett abgeschlossen werden können, müssen jetzt einige Arbeiten parallel abgewickelt werden“, heißt es seitens der Marktgemeinde. Während die Pflaster­arbeiten in der Kaiserstraße erst noch in den Endspurt gehen, wird deshalb schon am Mittwoch mit der Verlegung der Wasserleitung im Schmiedweg begonnen. Das hat allerdings schwerwiegende Auswirkungen: Bis zur Wiedereröffnung der Kaiserstraße nach einer zweiwöchigen Aushärtungsphase am 5. Juli ist die Ortsdurchfahrt in St. Johann komplett gesperrt. Lediglich die Zufahrt zum Notheggerparkplatz ist erlaubt, Anrainer und Betrieb­e im Schmiedweg werden gebeten, über den Schwimmbadweg zuzufahren. Ab dem 5. Juli gilt dann auch wieder die Einbahnregelung in der Poststraße und der Speck­bacherstraße ab der Einfahrt zum Hervis-Parkplatz. Der Schmiedweg bleibt noch bis zum 13. Juli gesperrt.

Mit großen Protesten der Kaufmannschaft rechnet Ortsmarketing-Geschäfts­führerin Marije Moors nicht: „Bei jenen Geschäften, die bis jetzt am schlimmsten betroffen waren, sind wir bereits fertig. Wir haben mit ihnen natürlich im Vorfeld geredet, da mussten sie halt durch­beißen. Alle wissen, dass wir jetzt Gas geben müssen.“

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