Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 31.08.2018


Osttirol

Schweizergasse in Lienz wird umgebaut

Verkehrsinseln sollen das Tempo reduzieren. Die Zwergergasse wird neu gepflastert.

© OblasserVersetzte Verkehrsbuchten mit Bepflanzung sollen der Lienzer Schweizergasse ein gefälligeres Aussehen verleihen. Foto: Oblasser



Von Catharina Oblasser

Lienz – Die Lienzer Schweizergasse ist schmal, gerade und auf einer Seite fast immer von Autos zugeparkt. Die Kaufleutegemeinschaft der Schweizergasse sucht gemeinsam mit der Stadt schon lange eine Lösung. Diese scheint nun gefunden, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.

„Die Einbahn in der Schweizergasse bleibt, und es werden kleine Straßenbuchten versetzt entlang der Straße angebracht“, informiert die Bürgermeisterin. Dadurch können Fahrzeuge nicht mehr in gerader Linie durchfahren und sind dann auch nicht mehr so schnell unterwegs. Das sei eines der Hauptanliegen der Anrainer gewesen. Im September soll mit den Umbauarbeiten begonnen werden, so die Bürgermeisterin. Die Buchten brauchen Platz, deshalb werden einige Parkplätze wegfallen.

Das ist nicht die einzige Neuerung, die die Innenstadt in nächster Zeit betreffen wird. In der Zwergergasse wird die Stadt ab dem Frühjahr 2019 den Boden pflastern. „Damit wird die Pflasterung vom Johannesplatz weitergeführt“, beschreibt Blanik. Eine Arbeitsgruppe widmet sich schon seit Längerem der Gestaltung der kleinen Gasse im Herzen von Lienz. Der Stadtrat wird 2700 Euro für die Konzepterarbeitung beisteuern.

Der Lienzer Hauptplatz steht im Mittelpunkt einer Ausstellung im so genannten Kiosk. Das kleine Gebäude neben der Liebburg beherbergte früher das Umweltamt. Nun will die Stadt dort die gesammelten Ideen zur Hauptplatzgestaltung präsentieren. „Im Oktober soll alles bereit sein“, sagt Blanik. „Die Schau wird von einem Mitarbeiter betreut. Alle Interessierten sind eingeladen, die Ideen zu begutachten, ihre Meinung zu sagen und Vorschläge zu machen.“ In der Folge stellt sich die Stadt den „Kiosk“ als Ideenlabor vor, in dem Platz für neue Inspirationen und Konzepte geschaffen wird.

Zuletzt berichtete Blanik auch über die geplante Verpachtung der stadteigenen Lokale im Strandbad Tristachersee und in der Tennishalle. „Es gibt Bewerber, die beide Betriebe zugleich pachten wollen. Die haben wir zuerst zu Gesprächen eingeladen.“ Das Café in der Tennishalle hat eine Betriebspflicht von 9 bis 23 Uhr und ist daher nicht so leicht anzubringen.




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