Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 12.11.2018


Exklusiv

Stau in der Luft und auf dem Boden

Die Kapazitätsgrenzen in der Luftfahrt sind trotz Billig-Airlines noch nicht erreicht. Auf manchen Luftstraßen ist es aber bereits eng. Am Boden ist die Zahl der Pkw in Tirol rasant auf 375.000 gestiegen.

Eine Momentaufnahme was sich am Himmel wochentags am Nachmittag tut. Sehr gut erkennbar sind die Luftstraßen nach Übersee, Asien und Afrika und das Gewirr an Fliegern über Europa und USA.

© flightradar.24Eine Momentaufnahme was sich am Himmel wochentags am Nachmittag tut. Sehr gut erkennbar sind die Luftstraßen nach Übersee, Asien und Afrika und das Gewirr an Fliegern über Europa und USA.



Von Anita Heubacher

Innsbruck – An normalen Tagen habe der Flughafen Innsbruck noch Kapazitäten. „Samstag und Sonntag im Winter wird es eng“, erklären Flughafenchef Marco Pernetta und Prokurist Patrick Dierich. Die Zahl der Passagiere sei in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen, die Zahl der Flugzeuge aber zurückgegangen. „18.000 Passagiere am Tag sind das Maximum. Das ist im Winter an Samstagen der Fall, und damit ist für uns der Plafond erreicht.“ Im Jahr 2000 verzeichnete der Flughafen Innsbruck 17.130 Linien- und Charterflüge, 2017 waren es rund 12.000. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Passagiere von rund 681.000 auf 1,1 Millionen gestiegen. „Die Airlines fliegen mit größeren Maschinen“, erklärt Dierich. Österreichweit sind laut Statistik Austria jährlich knapp 28 Millionen Menschen im Flugzeug unterwegs. 1956 waren es rund 219.000, 1996 13 Millionen.

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