Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 16.03.2019


Bezirk Schwaz

Landesstraßendienst Vomp und Zell im Dauereinsatz

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© Land Tirol/Entstrasser-Müller



Der Winter geistert langsam aus. Ganz anders war die Situation zu Jahresbeginn: Tagelang anhaltende Schneefälle, umgeknickte Bäume, zahlreiche Schneerutsche und aufgrund von Lawinengefahr gesperrte Straßenverbindungen — das forderte den Landesstraßendienst im ganzen Land.

So auch im Bezirk Schwaz, wo die insgesamt 50 Mitarbeiter der zuständigen Straßenmeistereien Vomp und Zell im Dauereinsatz standen und allein im Jänner rund 7600 Einsatzstunden absolvierten, zwei Drittel der Zeit mit schwerem Gerät.

„Im Normalfall kontrollieren die Mitarbeiter des Landesstraßendienstes im Winter das gesamte Straßennetz im Bezirk zweimal täglich. Bei Schneefall wird die Strecke bis zu sechsmal pro Tag abgefahren, geräumt und gestreut. Verschnaufpausen gab es so gut wie keine", weiß der für die Landesstraßen zuständige LHStv. Josef Geisler und dankte den Mitarbeitern der Straßenmeistereien für ihren Einsatz. 1200 Tonnen Streusalz wurden allein im Jänner auf die rund 270 Kilometer Landesstraßen B und L im Bezirk Schwaz aufgebracht, um die sichere Befahrbarkeit zu gewährleisten.

„Unsere Mitarbeiter waren Tag und Nacht im Einsatz", blickt der Leiter des Baubezirksamts Innsbruck, Werner Huber, zurück. Und auch in den landeseigenen Werkstätten gab es viel zu tun, um die Fahrzeugflotte fit für den Winterdienst zu halten. (TT)