Letztes Update am Fr, 07.06.2019 10:30

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


7. bis 12. Juni

Bauarbeiten an der Zugstrecke: Deutsches Eck ab Freitag gesperrt

Von 7. bis 12. Juni 2019 wird das Deutsche Eck zwischen Salzburg und Rosenheim für den Zugverkehr komplett gesperrt. Auf Bahnreisende kommen massive Unannehmlichkeiten zu.

(Symbolbild)

© ÖBB/Harald Eisenberger (Symbolbild)



Innsbruck — An den Gleisen am Deutschen Eck in Bayern wird bereits seit Anfang April gearbeitet, über Pfingsten ist die Bahnstrecke zwischen Salzburg, Rosenheim und Kufstein nun komplett gesperrt. Von Freitag, 7. Juni, bis Mittwoch 12. Juni werden deshalb auch die Züge der ÖBB entweder umgeleitet oder ersatzweise mit Bussen geführt.

Was das für den Fernverkehr bedeutet

  • ÖBB Railjets von und nach Zürich werden über Zell am See umgeleitet.
  • Für die Fernzüge von und nach Bregenz verkehren zwischen Salzburg und Kufstein bzw. Wörgl Busse.
  • Railjets, die aus dem Osten kommen und in Innsbruck enden, werden ebenfalls ab Salzburg mit Bussen direkt bis Innsbruck geführt.
  • Züge in Richtung Wien fahren in Tirol und Vorarlberg teils wesentlich früher ab. Fahrplanmäßig fahren dann laut ÖBB die Züge wieder ab Salzburg.

Die Reisezeit verlängert sich um bis zu 90 Minuten, Haltestellen in Tirol und Vorarlberg werden später erreicht.

Nähere Informationen

Auswirkungen auch im Nahverkehr

Aber nicht nur die Fernzüge, auch der Nahverkehr in Tirol ist durch die Komplettsperre des Deutschen Ecks betroffen. Durch die verspätete Ankunft bzw. die frühere Abfahrt der Railjets in Tirol können die gewohnten Anschlüsse in Wörgl und Innsbruck nicht gewährleistet werden. Aber ein rasches Weiterkommen sei durch den dichten Takt trotzdem gewährleistet, hieß es von Seiten der ÖBB.

Im Tiroler Oberland muss am Freitag, am Dienstag und am Mittwoch zwischen Landeck-Zams und Schönwies für je drei REX-Züge pro Richtung ebenfalls ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.

Die ÖBB ersuchen alle Reisenden, die sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die gewählte Verbindung zu informieren und entsprechende Zeitreserven einzuplanen. Zudem sollte wegen der laufenden Grenzkontrollen nicht auf ein gültiges Reisedokument vergessen werden. (TT.com)