Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 20.07.2019


Innsbruck-Land

Mehr Sicherheit in Eigenhofen



Verkehrssicherheit ist im Zirler Weiler Eigenhofen schon länger ein vordringliches Anliegen. Auf der Landesstraße (B171) gilt dort derzeit Tempo 60, die Anrainer fordern seit Jahren ein 50er-Limit. Noch brisanter wurde die Lage, als die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck 2018 bei der routinemäßigen Inspektion der Schutzwege feststellte, dass der bestehende Schutzweg bei der Kirche, der zur örtlichen Bushaltestelle führt, nicht den Vorschriften entspreche und entfernt werden müsse. Der Grund: Der Zebrastreifen — der für die Bevölkerung und speziell für Schulkinder äußerst wichtig ist — mündet derzeit direkt in die von Norden kommende Gemeindestraße. „Er endet also mitten auf der Straße und nicht auf einem Gehsteig", erklärt Georg Kapferer, Obmann des Zirler Mobilitätsausschusses.

Daher ist das Ziel, den Schutzweg wie auch das Bushäuschen zu verlegen — die BH gewährte für die Entfernung des bestehenden Zebrastreifens einen Aufschub. Grundvoraussetzung für einen neuen Schutzweg sei aber die Verordnung von Tempo 50, erklärt Kapferer. Und nun liege ein Gutachten vor, wonach die Einführung eines 50ers auf der Landesstraße tatsächlich möglich ist, freute sich BM Thomas Öfner gestern anlässlich eines Pressetermins vor Ort. Das Tempolimit muss von der BH allerdings noch verordnet werden. Danach — und dank eines Grundtauschs mit einem Anrainer — können der Schutzweg und die Haltestelle wie geplant nach Westen versetzt werden. (md)

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