Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 30.08.2019


Bilanz

Verkehrsexperte kritisiert mangelhafte Gurtmoral



Ein Drittel der tödlich verunglückten Pkw-Insassen war nicht angeschnallt. Diese Bilanz zieht ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. Laut Statistik Austria tragen neun Prozent aller im Auto gesicherten Personen bei einem Crash schwere bis tödliche Verletzungen davon. Bei den ungesicherten Pkw-Insassen ist diese Quote mit 30 Prozent dreimal so hoch. „Gurtverweigerer sind übrigens mehrheitlich jung und männlich. Auffällig ist außerdem die zeitliche Komponente: Zwischen 20 und 5 Uhr waren in den vergangenen sieben Jahren fast 50 Prozent der tödlich verunglückten Pkw-Insassen nicht angeschnallt, zwischen 9 und 17 Uhr waren es 22 Prozent", hält der Experte des Mobilitätsclubs fest. Besonders schlecht ist die Gurtmoral auf den Rücksitzen. (TT)




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