Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 04.10.2019


Bezirk Reutte

ÖBB montieren 60.000 Meter Leitungen im Außerfern

Zwischen Vils und der Grenze sind die Leitungen bereits montiert.

© ÖBBZwischen Vils und der Grenze sind die Leitungen bereits montiert.



Die Elektrifizierung der Außerfernbahn zwischen dem Bahnhof Reutte und der Staatsgrenze bei Vils geht in die Zielgerade. Die 14.400 Meter Bahnstrecke, die unter Strom gesetzt werden, haben hohe Symbolkraft, handelt es sich doch um das letzte nicht elektrifizierte Teilstück des ÖBB-Netzes in ganz Tirol. Aktuell ist der Abschnitt noch bis 4. November für den Zugverkehr gesperrt, ersatzweise verkehren Busse.

Rund 40 Mitarbeiter von ÖBB und beteiligten Firmen nutzen die Zeit intensiv, um die so genannte Oberleitungskette mit einer Länge von 15.900 Metern zu montieren. Insgesamt werden 60.000 m an Seilen und Drähten an 300 Masten aufgezogen, sind es doch mehrere Leitungen, die auf den Oberleitungsmasten hängen. Dafür sind Motorturmwagen und die FUMA — die Fahrleitungsumbaumaschine — im Einsatz.

Die größte Herausforderung liegt dabei darin, die Arbeiten im engen Korsett der genau eingetakteten Streckensperre fristgerecht abzuwickeln — derzeit liegt alles im Plan. (TT, fasi)