Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 31.10.2019


Innsbruck

Parken am Innsbrucker „Sillside“-Areal neu geregelt



Dass die Parkraumbewirtschaftung auf dem „Sillside"-Parkplatz der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) bislang von den angrenzenden städtischen Parkplätzen abwich, führte bei vielen Nutzern zu Verwirrung und Unmut.

Sie können nun aufatmen: Nach einer Evaluierung der Parksituation wurden die beiden Parkautomaten, die für die Kletter-, Skate- und Leichtathletikzentren aufgestellt wurden, nun entsprechend dem städtischen Tarifmodell umgestellt: Gebührenpflichtig ist das Parken von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 19 Uhr, das Tagesmaximum beträgt sieben Euro — wobei auch weiterhin mit Bankomat- und Kreditkarte bezahlt werden kann. Die Strafgebühren für Übertretungen wurden ähnlich dem städtischen Tarif umgesetzt (so wird die Pönale für Zeitübertretung von 40 auf 25 Euro reduziert), auch eine zehnminütige Toleranzzeit bei den Kontrollen wurde vereinbart.
Die Parkautomaten können schon vor 9 Uhr genutzt werden, das heißt, man kann schon vor Beginn der tarifpflichtigen Zeit einen Parkschein lösen. Für das Parken auf dem Sillside-Parkplatz können aber auch weiterhin ausschließlich Tickets aus den beiden dafür vorgesehenen Parkautomaten am Gelände verwendet werden.
In Zusammenarbeit mit Architekt Thomas Schnizer werden zusätzliche 43 Abstellbügel für Fahrräder sowie mehr Angebote für einspurige Fahrzeuge geschaffen. Die Anzahl von 80 Autoabstellplätzen bleibt erhalten.
StR Elisabeth Mayr lobt die Kooperation mit IIG, Sportamt, Kletterzentrum und Leichtathletikhalle und dankt GR Markus Lassenberger, der auf die Problematik aufmerksam gemacht habe. (TT)



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