Letztes Update am So, 06.12.2015 13:42

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wetter

Sonniger Wochenstart: Winter lässt weiter auf sich warten

Keine Spur von Schneefall oder eisigen Temperaturen: In der kommenden Woche bleibt es in ganz Österreich mild, Tirol bekommt eine Extra-Dosis Sonne.

Schnee gibt es derzeit nur in den Skigebieten. In den Tiroler Tälern lässt der Winter weiter auf sich warten.

© Andreas RottensteinerSchnee gibt es derzeit nur in den Skigebieten. In den Tiroler Tälern lässt der Winter weiter auf sich warten.



Innsbruck, Wien – Trotz einer Störungszone am Mittwoch ist in Österreich weiterhin kein Winterwetter in Sicht. Unter Tags klettern die Temperaturen wieder deutlich über die Null-Grad-Grenze, mitunter sogar auf über zehn Grad, prognostizierten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Wiener Hohen Warte am Sonntag.

Tirol darf sich auf einen sonnigen Start in die Woche freuen. Nur ganz wenige Nebel- oder Hochnebelbänke könnten da und dort stören. Anders sieht es in den Niederungen im Osten und Südosten Österreichs, im nördlichen Alpenvorland sowie in südlichen Beckenlagen und am Bodensee aus. Dort halten sich Nebel und Hochnebel wieder recht hartnäckig. Ganz im Norden können auch einzelne harmlose Wolken durchziehen. Der Wind weht meist nur schwach. Frühwerte reichen von minus vier bis fünf Grad, die Höchsttemperaturen je nach Sonne von vier bis zwölf Grad.

Sonniger Start in den Feiertag

Der Feiertag beginnt in Tirol noch mit Sonnenschein. Im Laufe des Tages ziehen aber von von Südwesten her einige hohe und mittelhohe Schichtwolken durch. Über den Niederungen des Nordens, Ostens und Südostens sowie am Bodensee halten sich Nebel und Hochnebel oft hartnäckig und stellenweise den ganzen Tag über. Der Wind weht schwach, am Alpenostrand auch mäßig aus Südost bis Süd. Die Frühwerte liegen bei minus fünf bis drei Grad, die Höchstwerte bei drei bis elf Grad.

Am Mittwoch zieht eine Störungszone heran und bringt Tirol und Vorarlberg kompakte Bewölkung und dazu zeitweise Niederschläge entlang der Alpennordseite. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 1.200 und 1.500 Metern. Im Norden und Osten halten sich weiterhin verbreitet hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder, die später von mehrschichtiger Bewölkung abgelöst werden. Trüb bleibt es auch in den Becken im Süden sowie im Südosten. In höheren Lagen scheint hier aber noch bis in den Nachmittag hinein die Sonne. Der Wind weht im Süden oft schwach, sonst mäßig bis auflebend um Nordwest. Frühtemperaturen sind bei minus vier bis vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei vier bis zehn Grad.

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Die Sonne kehrt zurück

Am Donnerstag kann es anfangs ein paar Restwolken im Südosten Österreichs geben. Ganztägig trüb ist es vor allem wieder am Bodensee und in den Becken im Süden. Überall sonst lösen sich die Nebel- und Hochnebelfelder meist bis Mittag auf, dann überwiegt der Sonnenschein. Im Westen ist es auf den Bergen den ganzen Tag über strahlend sonnig. Der Wind weht tagsüber eher schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen erreichen minus sechs bis vier Grad, Höchstwerte drei bis zehn Grad.

In den Niederungen ist es am Freitag verbreitet trüb durch Nebel und Hochnebel, die sich oft den ganzen Tag über halten. Abseits der Nebelgebiete und auf den Bergen überwiegt hingegen der Sonnenschein. Der Wind weht nur schwach aus Südost bis Südwest. Frühtemperaturen liegen minus sechs bis vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei zwei bis zehn Grad mit den höchsten Werten im leicht föhnigen Westen. (APA, TT.com)