Letztes Update am Fr, 10.05.2019 17:54

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Kaltfront im Anmarsch: Muttertag-Wochenende wird kühl und verregnet

Die Eisheiligen lassen am Wochenende in Tirol noch nicht locker. Kaum blicken lässt sich die Sonne, dafür warten Gewitter und Temperaturen rund um 10 Grad.

(Symbolfoto)

© Thomas Böhm / TT(Symbolfoto)



Innsbruck – Erwärmen werden sich am Muttertag heuer wohl nur die Herzen, denn das Wetter scheint es nicht gut mit den Müttern zu meinen. Ein überwiegend trübes, kühles und besonders am Sonntag regnerisches Maiwochenende steht in Tirol vor der Tür. Schuld ist eine „recht aktive Kaltfront“, die am Samstag aus Nordwesten daherkommt, wie Reinhard Prugger von den Meteo-Experts erklärt.

Etwas zu kühl mit höchstens 18 Grad und durchwachsen zeigt sich schon der Freitag. Immer wieder fallen ein paar Tropfen, in Osttirol sind sogar Gewitter möglich. Gegen Abend hin lockert es aber etwas auf, die Nacht bleibt voraussichtlich trocken.

Am Samstag ziehen Gewitter auf

Lange währt das Glück nicht, denn schon am Samstagvormittag kündigt sich im Oberland der Regen an. Etwas länger sonnig und trocken bleibt es im leicht föhnigen Unterland sowie in Osttirol, doch spätestens ab Mittag gehen überall kräftige – teils sogar gewittrige – Regenschauer nieder. Vor Unwettern müssen Tiroler jedoch keine Angst haben, betont Prugger. Bei frischem Wind hat es im Oberland maximal 13, im Rest Tirol höchstens 17 Grad.

Zwischenbilanz Frühjahr 2019: Blitzarm, aber kühl

Sei Jahresbeginn wurden österreichweit knapp 4000 Blitze registriert, wie der Wetterdienst Ubimet berichtet. Im selben Zeitraum des Jahres 2018 wurden hingegen mehr als 40 Mal so viele Blitze gemessen – stolze 166.000 Entladungen. Unterdurchschnittlich sind heuer jedoch die Temperaturen ab April, die sich dank Kaltluftvorstößen aus dem hohen Norden eher kühl als frühsommerlich zeigen.

„Frisch, frisch, frisch“ am Muttertag

Weniger gewittrig, aber mindestens so regnerisch und noch ein Stück kälter geht es am Muttertag weiter. Dichte Wolken trüben die Sicht und die Schneefallgrenze fällt auf bis zu 1000 Meter. „Es wird frisch, frisch, frisch – auf jeden Fall zu kalt für diese Jahreszeit“, so Prugger. Die Temperatur kommen nicht mehr über 10 Grad hinaus.

Etwas bessere Aussichten gibt es in Osttirol, hier macht der Regen bei teils kräftigem Nordföhn hie und da der Sonne Platz. Die Temperaturen klettern dabei immerhin auf bis zu 12 Grad.

Wochenstart bleibt trüb

Unbeständig und kühl bleibt dann wohl auch noch der Wochenstart, eine zögerliche Besserung ist erst in der zweiten Wochenhälfte in Sicht. (kla)