Letztes Update am Mi, 02.10.2019 07:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wetter

Altweibersommer ade: Minus 10 Grad und eine weiße Überraschung

Dank einer nahenden Kaltfront purzeln die Temperaturen — gefolgt von der Schneefallgrenze. Am Mittwoch hat es schon nur noch etwa 15 Grad, Donnerstagfrüh blüht mancherorts eine weiße Überraschung.

Wolken ziehen über Tirol auf und lassen sich so schnell nicht wieder abschütteln.

© Thomas HolzmannWolken ziehen über Tirol auf und lassen sich so schnell nicht wieder abschütteln.



Innsbruck — Es ist soweit: „Der Altweibersommer wird endgültig verdrängt", prophezeit Reinhard Prugger von den Meteo Experts. Und zwar von einer Kaltfront, die Tirol einen massiven Wettersturz beschert. Während der Wettergott am Dienstag noch schönstes Spätsommerwetter mit bis zu 25 Grad heraufbeschwört, purzeln die Temperaturen in der Nacht auf Mittwoch um gut zehn Grad.

Schon in der Früh regnet es verbreitet bei etwa 15 Grad, die Tageshöchstwerte unterscheiden sich kaum noch. Abwärts lautet auch die Devise bei der Schneefallgrenze. Von Mittwoch auf Donnerstag fällt sie auf bis zu 1500 Meter. „Donnerstagfrüh dürfte es also für einige eine weiße Überraschung geben", meint Prugger.

„Ausgesprochen kühl" fällt dementsprechend auch noch der Donnerstag aus, es ist jedoch eine kurze Besserung zum Freitag hin in Sicht. Dieser startet dank einer klaren Nacht zwar auch noch mit Raureif und Kälte, zeigt sich im Laufe des Tages jedoch etwas milder mit bis zu 17 Grad. Allzu lange hält diese Tendenz dem Meteorologen zufolge nicht an: „Schon am Samstag kommt die nächste Störungsfront, gefolgt von einer weiteren von Sonntag auf Montag." (kla)

Plus ein Grad: September siebter zu warmer Monat 2019

Mit einer Abweichung von etwa einem Grad fällt bereits der siebte Monat des Jahres zu warm aus. Das berichtet am Dienstag der Wetterdienst Ubimet. Einzig der Jänner und der Mai zeigten sich kälter als das langjährige Mittel.

„Die Abweichungen im September sind im ganzen Land ähnlich, positive Abweichungen von etwas mehr als einem Grad weisen vor allem Wien, Niederösterreich und das Burgenland auf", sagt Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Typisch für einen Übergangsmonat war im September wettertechnisch alles dabei — von Hitze und Gewittern bis hin zu Frost und Schnee.

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