Letztes Update am Mo, 11.11.2019 11:28

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Italien

Gummistiefel und Regenschirm: Wieder einmal Hochwasser in Venedig

Eine Kombination von starkem Regen, Wind und Gezeiten ist die Ursache des „Acqua alta“, wie das Phänomen von den Venezianern genannt wird. Wasser drang auch in die Markusbasilika ein.

Hochwasser in Venedig im Oktober 2018 (Archivfoto).

© AFPHochwasser in Venedig im Oktober 2018 (Archivfoto).



Venedig, Rom – In der Lagunenstadt Venedig müssen sich Einwohner und Touristen Gummistiefel besorgen: Nach heftigen, anhaltenden Regenfällen ist die Lagunenstadt am Montag wieder mit Hochwasser konfrontiert gewesen. Eine Kombination von starkem Regen, Wind und Gezeiten ist die Ursache des „Acqua alta“, wie das Phänomen von den Venezianern genannt wird. Wasser drang auch in die Markusbasilika ein.

Am Montag wurde mit Überschwemmungen in einer Höhe von mehr als 110 Zentimetern gerechnet. Der Höchststand soll am Dienstag mit 125 Zentimetern erreicht werden, berichteten Wetterexperten.

Fußgänger mussten auf Holzstege ausweichen

Wie bei „Acqua alta“ üblich, wurden Holzstege in den Straßen aufgestellt, damit Passanten weitgehend trockenen Fußes ihr Ziel erreichen konnten. Normalerweise behelfen sich die Einheimischen mit Brückenkonstruktionen aus Holzplanken. Venedig, das nur knapp einen Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist für häufiges Hochwasser bekannt.

In ganz Italien gibt es derzeit starke Niederschläge. In der Hauptstadt Rom regnete es heftig, dabei kam es auf einigen Verkehrsachsen zu Überschwemmungen. Die ganze Woche lang wird mit Unwettern im Land gerechnet. (APA)