Letztes Update am Mo, 12.08.2019 10:38

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Im August

Wolken behindern vielerorts Blick auf Perseiden-Sternschnuppen

Für Sternschnuppen-Freunde sind die Perseiden ein wichtiger Termin. Doch dieses Jahr schmälern verschiedene Besonderheiten die Erfolgsaussichten, das Spektakel in seiner ganzen Pracht zu sehen. U

(Symbolfoto)

© AFP PHOTO / DPA / OLIVER BERG(Symbolfoto)



Offenbach – Ein nahezu voller Mond und vielerorts Wolken beeinträchtigen in der Nacht zum Dienstag voraussichtlich den Blick auf die Perseiden. Dann erreicht der Sternschnuppenstrom seinen Höhepunkt. Gedämpft wird die Vorfreude auch durch weitere Besonderheiten: So liege das eigentliche Maximum tagsüber, erläuterte Carolin Liefke vom Vorstand der Vereinigung der Sternfreunde in Heppenheim. Zudem lassen sich die Perseiden insgesamt etwas spärlicher blicken als sonst: Denn die Erde trifft Liefke zufolge diesmal auf ihrer Umlaufbahn nicht so gut die „Staubwolke“, aus der sie stammen.

Generell steht in der Nacht zum Dienstag der Mond fast voll am Firmament. Da der Erdtrabant den Himmel stark aufhellt, sieht man nur die besonders intensiven Sternschnuppen. Der Mond versinkt erst deutlich nach 3.00 Uhr (MESZ) am Horizont.

Über Tirol machen sich dazu noch Regenwolken breit. Und auch der Rest Österreichs bekommt keinen freien Blick auf den Himmel. Ein kleiner Trost: Auch wenn der Höhepunkt der Sternschnuppenshow erreicht ist, gibt es bis Ende August noch immer die Möglichkeit, den einen oder anderen Wunsch in den Himmel zu schicken.

Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Ursache für das Phänomen sind Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Flugbahn um die Sonne fliegen. Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn diese „Staubwolke“. Wenn die Kometenteilchen in die Atmosphäre eindringen, kommt es zu den Leuchtspuren. (dpa, TT.com)


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