Letztes Update am Fr, 15.11.2013 07:10

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wissen

IKB erneuern zentrale Trinkwasserleitung



Innsbruck – Die Wasser-Ringrohrleitung in Innsbruck ist so etwas wie die Lebensader der Stadt. Mit einem halben Meter Durchmesser und einer Länge von elf Kilometern umschließt sie den inneren Kern der Stadt. Von diesem „Ring“ wird das Wasser in die einzelnen Stadtteile transportiert.

Weil der Zahn der Zeit an der mittlerweile fast 60 Jahre alten Leitung genagt hat, haben sich die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) entschlossen, die Ringrohrleitung in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zu erneuern. Bis Ende Dezember testen die IKB deshalb in der Wiesengasse ein neues Verfahren, bei dem die Beeinträchtigung für Anrainer möglichst gering gehalten werden soll: Beim so genannten „BlueLine“-Verfahren wird ein flexibler Gewebeschlauch in die bestehende Leitung eingezogen, der Schlauch härtet dann im Altrohr zu einem selbsttragenden Rohr aus. Der Vorteil: Statt die gesamte Straße aufzugraben, werden nur wenige Montage­gruben geöffnet, wodurch Kosten und Zeit gespart werden. Wenn sich das Verfahren bewährt, wird die Sanierung mit dieser Technik 2014 fortgesetzt. (TT)

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