Letztes Update am Fr, 14.12.2018 13:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Dänemark

Dänemark erlässt knapp 500.000 Bürgern ihre Schulden

Da die Eintreibung ein Verlustgeschäft wäre, erlässt der Staat hunderttausenden Bürgern Schulden von geringem Wert wie etwa Parkgebühren oder Fernsehlizenzen.

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Kopenhagen – Die dänischen Steuerbehörden haben 485.000 Bürgern ihre Schulden teilweise oder ganz erlassen. Wie die Zeitung „Politiken“ am Freitag berichtete, lässt sich der Staat das 5,8 Milliarden dänische Kronen (776,99 Mio. Euro) kosten. In der Regel handle es sich um Schulden von geringem Wert wie Parkgebühren, Fernsehlizenzen und Steuern, bei denen die Eintreibungskosten höher sind als die Schulden.

Der Erlass komme vor allem Menschen mit geringem Einkommen wie Arbeitslosen und Frühpensionisten zugute, so die Zeitung. Ein anderer Grund seien technische Probleme. Das digitale Eintreibungssystem brach 2015 zusammen und musste abgestellt werden. Es soll nun durch ein neues System ersetzt werden. (dpa)




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