Letztes Update am Mi, 14.03.2018 12:08

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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BVT-Chef Gridling bricht sein Schweigen: “Recht, mich zu wehren“

Der suspendierte BVT-Chef Peter Gridling nahm gegenüber der TT erstmals zu der Causa Stellung.

BVT-Chef Peter Gridling bekam am Dienstag seine Wiederbestellungsurkunde, die seit rund drei Wochen im Innenministerium zurückgehalten wurde, ausgehändigt und wurde gleichzeitig vom Dienst suspendiert.

© APABVT-Chef Peter Gridling bekam am Dienstag seine Wiederbestellungsurkunde, die seit rund drei Wochen im Innenministerium zurückgehalten wurde, ausgehändigt und wurde gleichzeitig vom Dienst suspendiert.



Innsbruck/Wien – BVT-Chef Peter Gridling ist nicht bereit, die Vorgänge rund um das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorimsusbekämpfung unkommentiert zu lassen. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung hat er nun erstmals dazu Stellung genommen.

„Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Ich werde alles tun, um die Vorwürfe gegen meine Person zu entkräften. Es ist mein gutes Recht, mich zu wehren. Das werde ich auch tun.

Ich habe daher meinen Anwalt beauftragt, in meiner Angelegenheit aktiv zu werden. Denn bis heute weiß ich nicht, was mir konkret vorgeworfen wird.“

Befragt zur Hausdurchsuchung und zum Schaden für das Bundesamt will Gridling vorerst nichts sagen. Er befindet nur, dass ihm vieles „suspekt“ vorkomme.

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Kickl suspendierte Gridling nach Bestätigung im Amt

Gridling war gestern von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zwar formal in seinem Amt bestätigt, gleich anschließend aber suspendiert worden. Als Grund gab der Ressortchef an, dass der Leiter des BVT von der Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft als Beschuldigter geführt werde.

Was Gridling genau vorgeworfen wird, ist unbekannt. Kolportiert wird, dass die Erhebungen mit einer angeblich nicht erfolgten Löschung von Daten des Wiener Rechtsanwalts Gabriel Lansky durch das BVT zusammenhängen. (TT)


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