Letztes Update am Mo, 14.05.2018 10:24

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Verkehr

Transitforum verlangt von Asfinag Lärmschutzoffensive

Der Grundsatz solle „Lärmschutzmaßnahmen vor (Aus-)Baumaßnahmen“ lauten. Finanziert solle nach dem Verursacherprinzip werden.

© BöhmEine Lkw-Obergrenze wird von einer großen Mehrheit der TT-Leserschaft befürwortet.



Wien, Innsbruck – Das Transitforum Austria-Tirol verlangt von der staatlichen Autobahnholding Asfinag eine Lärmschutzoffensive. Dem Lärmschutz müsse entlang aller hochbelasteten Straßen nicht nur in Tirol, sondern österreichweit „erste Priorität“ eingeräumt werden, hieß es in einer Aussendung am Montag. Finanziert werden sollen die Maßnahmen nach dem Verursacherprinzip.

Der Straßenerhalter solle dem Grundsatz „Lärmschutzmaßnahmen vor (Aus-)Baumaßnahmen“ folgen. Statt sich medial mit neuen Ausbau-, Erhaltungs- und Sicherheitsmaßnahmen zu brüsten. Eine intensive Lärmschutzoffensive sei aufgrund des geänderten Verkehrsaufkommens und der geänderten Rahmenbedingungen längst „überfällig“.

Insbesondere Tirol müsse wegen seiner besonderen Topographie, der Enge der Täler, der Vorgaben der nationalen und internationalen Rechts- und Gesetzgebung „Lärmschutz-Vorreiter“ sein. Zeitgemäß wäre es, die Tal- und Hanglagen mit bestmöglichem Lärmschutz zu versehen. (APA)




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