Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 22.06.2018


Exklusiv

Schüler und Politik: Wie heißt unser Bundeskanzler?

Bei der Frage kommt blitzschnell „Sebastian Kurz“, aber oft auch Achselzucken. Die Demokratiewerkstatt versucht, junge Menschen für Politik zu interessieren. 400 Schüler besuchten den Tiroler Landtag.

Bei politischer Bildung gibt es in Österreich viel Nachholbedarf. Das Fach ist zu wenig oder gar nicht im Unterricht verankert und geht als Freifach mangels Nachfrage unter.

© Illustration: TTBei politischer Bildung gibt es in Österreich viel Nachholbedarf. Das Fach ist zu wenig oder gar nicht im Unterricht verankert und geht als Freifach mangels Nachfrage unter.



Von Anita Heubacher

Innsbruck – Auf dem Sessel der Landtagspräsidentin sitzt am Mittwoch eine Schülerin. So wie insgesamt 400 andere auch, nimmt sie an der Demokratielandschaft im Tiroler Landhaus teil. Die meisten der heute anwesenden Schüler sind Erstwähler. Warum es so wichtig ist, wählen zu gehen, bringen den Schülern Politologen, Beamte, Lehrer, Abgeordnete und die Projektmitarbeiter der Demokratiewerkstatt näher. „Die Teilnehmer sollen einen Bezug zwischen Politik und ihrer eigenen Lebenswelt herstellen“, meint Projektleiterin Helga Schiffer. Die Vermittlung von politischer Bildung und die Teilnahme an solchen Workshops wie der Demokratiewerkstatt hängen an den Schulen sehr stark vom Engagement der Lehrer ab.

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