Letztes Update am Sa, 18.05.2019 20:35

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Neuwahlen in Österreich

Kurz schließt türkis-blaue Route nach Straches Ibiza-Skandal

Nach langem Zaudern hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Neuwahlen verkündet – vor allem auch weil die FPÖ Innenminister Kickl nicht für den Erhalt der Regierung opfern wollte.

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Wolfgang Meister • 21.05.2019 06:35
Was soll man da eigentlich noch dazu schreiben… Aber ganz ehrlich, glaubt ihr wirklich, dass das ein Einzelfall ist, möchte nicht wissen was da noch für solche korrupte Geschichten im Hintergrund ablaufen, siehe Buwog Affäre, Eurofighter, etc… ist sicher nur die Spitze eines Eisberges.
Hartlieb Wild • 20.05.2019 12:10
Tatsache ist, daß diese FPÖ, die angeblich „soziale Heimatpartei“, UNSER Österreich international schwer in Mißkredit gezogen und zum allgemeinen Gespött gemacht hat. Ein Blick in seriöse Medien unserer Nachbarn belegt dies klar. Da kann die blaue Riege Verschwörungen herbeifantasieren so viele sie will. <> Die unleugbare politische Verantwortung liegt jedoch Kurz und seiner Truppe smarter Machttechnokraten. # Kurz hat diese blauen Machtergreifer an die Macht gebracht. # Kurz tat dies entgegen vielfacher Warnungen davor von verschiedenen Seiten. # Kurz hat das Einbläuen einer Reihe von zentralen Institutionen durch blaue oder blau–nahe Wohlgesinnte zugelassen (Infrastruktur, ÖNB usw). # Kurz tat dies entweder wider besseren Wissens oder aus schlichter Ignoranz oder eklatanter Unfähigkeit, dem ausgebufften Trio Strache – Kickl – Hofer ernsthaft Herr zu werden.
Zenleser Andreas • 19.05.2019 10:21
Wie man gesehen hat ist es möglich dass zwei Parteien gemeinsam regieren jeder seine Politik durchzieht und man sich nicht täglich beflegelt. Das Kurz das kann hat man jetzt gesehen. Ob andere Parteien das auch vollbringen ist fragich und eine Überraschung.
Gerhard Kathrein • 20.05.2019 20:22
Der einzig positive Punkt, den eine neue Regierung von blau türkis übernehmen kann, ist die perfekte Messagecontrol. Kein Gestritt über die Medien. Das hat auch mich bei rot schwarz maßlos aufgeregt. Mittlerweile muss man zum Schluss kommen, auch abseits von dem aktuellen Skandal, dass Rot Schwarz nur ein Bruchteil so schlimm war.
Zenleser Andreas • 19.05.2019 10:16
Eigentlich ist es schade dass man diese blauen braucht um etwas weiter zu bringen, da die anderen Parteien nicht Willens sind gemeinsame Wege zu gehen! Immer ist die klientelpolitik vordergründig und der gemeinsame Weg wird nicht geschrieben.
Zenleser Andreas • 19.05.2019 10:17
Beschritten sollte es heißen.
Roland Wimmer • 19.05.2019 13:25
Und die ÖVP betreibt keine Klientelpolitik?
Gerhard Kathrein • 20.05.2019 20:09
Aha, die FPÖ betreibt keine Klientelpolitik. Siehe Lockerung Waffengesetz (von Glock gab es ganz sicher keine Parteispende), Rauchverbot nicht umgesetzt,...
Walter Gruber • 19.05.2019 04:10
Erschreckend lang hat er für die Entscheidung gebraucht. Allein der Gedanke die Regierung mit den deutsch nationalen Brüdern fortzusetzen läßt einen erschaudern. Jede Beteiligung der rechtsRechten schadet dem Ansehen Österreichs.

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