Letztes Update am Do, 04.07.2019 19:41

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Österreich

Kurz besprach in Berlin mit Merkel auch Transitfragen

Der ÖVP-Chef traf am Donnerstag die deutsche Kanzlerin und Annegret Kramp-Karrenbauer. Die CDU-Chefin bestätigte, dass das deutsche Verkehrsministerium angesichts der Tiroler Fahrverbote eine EU-Klage prüfe.

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Hartlieb Wild • 11.07.2019 18:08
Kurz in Berlin, Kurz in Tirol, Kurz in Israel, Kurz da und Kurz dort. Er versucht krampfhaft, durch sein sattsam bekanntes Agenda Setting im „nicht–Wahlkampf–Modus“ den Eindruck zu erwecken, daß er immer noch Bundeskanzler wäre und nicht der seit Bestehen der Republik erste geschaßte Regierungschef. <> Welcher Sponsor zahlt eigentlich jetzt seine Weltreisen? Werden diese Kosten im Bericht der Wahlausgaben aufscheinen?? Und reist der Herr wohl klimaneutral??? (CO2-Belastung der Umwelt: ca 200 g pro Flug–km und Person) <> Wer entgegen schlechter Erfahrung (wieder) Kurz wählt, bekommt eine Koalition mit der alten FPÖ, wenn’s ihm machterhaltend opportun ist. Sein Türkis ist ist eine Farbe der Beliebigkeit und nach wie vor ein verwaschenes Blau.
Fritz Gurgiser • 05.07.2019 07:43
Dann waren ja ohnedies die zwei "Richtigen" auf Deutschland-Tour und sollten am besten gleich dort bleiben - weder der eine noch der andere verstehen auch nur ansatzweise, was uns an der Brennerstrecke plagt. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir wissen selbst, was zu tun ist und müssen das im eigenen Land regeln, statt auf "Bitt- und Betteltour" zu gehen. Und gar zu meinen, bei 2,7 Millionen Transit-Lkw, die seit vielen Jahren haus- und europaregiongemacht sind, könnten noch "Wählerstimmen" für die NR-Wahl lukriert werden. Hätten die deutschen "Eier" (bitte um Verständnis, mir fällt nichts Besseres ein), dann würden sie ja klagen und nicht prüfen. Wie ich schon einmal geschrieben habe, sollten wir ihnen an der Grenze Kufstein/Kiefersfelden eine "Klagemauer" spendieren, wo sie sich täglich über ihre eigene Misswirtschaft beklagen können. Die TT wäre gut beraten, diesen Unfug, der denen schon längst zum Hals heraushängt, die an der Strecke wohnen, leben, arbeiten, verlärmt, vergiftet und zugestaut werden, gar nicht mehr zu übernehmen und sich auf das zu besinnen, was die Tiroler Tageszeitung vor allem sein soll: Medium für Tirol und nicht Transporteur von Schwachsinn pur. Denn mehr ist das nichts, wenn man sich halbwegs auskennt. Dient nur dazu, vom eigenen Versagen in der Landes- und Bundespolitik abzulenken. Fritz Gurgiser, Transitforum Austria-Tirol
Hartlieb Wild • 11.07.2019 18:09
Herr Kurz parliert also in Berlin über unser Transitproblem, allerdings nur als Ex-Bundeskanzler. Er wolle eine Reduktion des Transits erreichen und eine gemeinsame Lösung zur Entlastung der Menschen. Dazu dürfen wir fragen: Wie sehr ist er als früherer Bundeskanzler – obwohl er keine Richtlinienkompetenz hat wie Kanzlerin Merkel – seinem Verkehrsminister im Nacken gesessen, um bei Reduktion und Entlastung spürbar und nachhaltig etwas weiterzubringen? Da war in Tirol nicht viel zu bemerken. Und jetzt, alles nur Vorwahlshow und aktualisierte Message Control? P.S.: Nur, damit es in Erinnerung bleibt: Über den Brenner rollt 2019: mehr Verkehr als auf allen sechs schweizer und französischen Strecken zusammen. Die Menge von ca 2,5 Mio Transit–LKWs entspricht knapp der Menge an Trucks, die zwischen Dover und Calais, also zwischen dem Kontinent und GB verkehren. Tendenz am Brenner steigend: in den vergangenen zwei Jahren hat man eine Steigerung von 20 (!) Prozent verzeichnet.
Walter Gruber • 05.07.2019 04:10
Anstatt dem Hampelmann Kurz mitzuteilen, dass das deutsche Verkehrsministerium angesichts der Tiroler Fahrverbote eine EU-Klage prüfe, sollte sie dafür sorgen, dass der deutsche Verkehrminister Scheuer nicht die gesamten Einnahmen der deutschen LKW-Maut weiter nur in den Autobahnausbau steckt. Zum Bsp. den 8-spurigen Ausbau der A8, München Salzburg. In Deutschland warten tausende Kilometer der Bahn auf Elektrifizierung und verschiedene Strecken auf dringendsten Ausbau. (Aus Kontraste ARD-Berlin Magazin vom 04.07.2019)

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