Letztes Update am Di, 05.12.2017 06:40

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Afrika

Mindestens 14 Tote bei Kämpfen in der Zentralafrikanischen Republik

In der Stadt Ippy kam es zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen muslimischen Rebellen und christlichen Kämpfern. In Bria starben vier Soldaten bei Anschlägen.

(Symbolfoto)

© AFP(Symbolfoto)



Bangui – Bei mehreren Kämpfen in der Zentralafrikanischen Republik sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

Zehn Menschen starben bei bewaffneten Zusammenstößen zwischen muslimischen Rebellen und christlichen Milizen in der Stadt Ippy, wie die zentralafrikanische Regierung am Montag mitteilte. Zudem bestätigte die UNO-Friedensmission den Tod von vier Soldaten bei Anschlägen nahe der Stadt Bria. Die Soldaten stammen aus Mauretanien und Sambia.

Die Zentralafrikanische Republik war 2013 in einen Bürgerkrieg gerutscht, in dem sich Milizen der christlichen Mehrheit und jene der muslimischen Minderheit gegenüberstanden. In Folge einer französischen Militärintervention und später einer UNO-Friedensmission stabilisierte sich die Lage. In den vergangenen Monaten ist die Gewalt jedoch wieder aufgeflammt. Nach UNO-Angaben sind rund 1,1 Millionen Menschen auf der Flucht – fast ein Viertel der Bevölkerung. (APA/dpa)

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