Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 30.11.2018


Konflikte

Hunger und Tod im zerstörten Jemen

Im Jemen tobt seit 2014 ein brutaler Krieg. Zehntausende wurden bereits getötet, Millionen droht der Hungertod. Die TT sprach mit dem Länderdirektor Johan Mooij von der Hilfsorganisation CARE über die Situation vor Ort.

© REUTERSEin siebenjähriges Mädchen in einem Krankenhaus in Hodeidah. Es starb an Unterernährung.



Sanaa – Inmitten des Streits um die US-Unterstützung für Saudi-Arabien im jemenitischen Bürgerkrieg hat Washington gestern den Weg für ein strategisch bedeutsames Waffengeschäft mit Riad im Wert von 15 Milliarden Dollar frei gemacht. Allerdings wächst im Senat der Unwillen über den Jemen-Krieg, der katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung hat. US-Präsident Trump soll zum Ende der Unterstützung Saudi-Arabiens im Jemen-Krieg gezwungen werden. Im Jemen kämpft ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis gegen die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen. Ein Krieg, der für eine humanitäre Katastrophe verantwortlich ist.




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