Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 09.12.2015


Exklusiv

Land Tirol fixiert 1,3 Millionen Euro für Deutschkurse

Während bei „Asyl auf Zeit“ Uneinigkeit in der Landesregierung herrscht, werden im Dezember-Landtag 3,4 Mio. Euro für Asylwerber beschlossen.

Asylwerber bei einem Deutschkurs im Heim in der Innsbrucker Reichenau.

© Julia HammerleAsylwerber bei einem Deutschkurs im Heim in der Innsbrucker Reichenau.



Von Peter Nindler

Innsbruck – „Asyl auf Zeit“ ist derzeit ein politisches Reizwort in der Flüchtlingsdebatte. Die Bundesregierung will auf Drängen der ÖVP Asyl nur noch maximal drei Jahre gewähren und in dieser Zeit den Asylgrund überprüfen. Wenn dieser wegfällt, weil sich die Lage in den Herkunftsländern stabilisiert hat, sollten die Flüchtlinge wieder nach Hause zurückkehren. Auch der Familiennachzug wird mit der geplanten Asylnovelle erschwert. An der Gesetzesänderung entzündete sich heftige Kritik, die sich in den Stellungnahmen wiederfand. Die rot-grüne Wiener Landesregierung lehnt „Asyl auf Zeit“ kategorisch ab. Und Tirol? Dort hat sich Schwarz-Grün zurückgehalten, weil es in dieser Frage keine Gemeinsamkeit gibt.

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