Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 14.08.2016


Exklusiv

Gitteröffnung zu teuer: Groteske um Befreiungsdenkmal

Scheitert die zeitweise Öffnung des Wappengitters am Befreiungs- denkmal am Landhausplatz jetzt am Geld? In der Landespolitik spielt sich eine besondere Groteske ab.

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© Thomas Boehm / TT



Innsbruck – Ein „schönes Zeichen der Gedenk- und Erinnerungskultur“, wie es der grüne Klubchef Gebi Mair ausdrückt, gerät seit Monaten zwischen alle politischen Mühlen. Es geht um das nachträglich am Befreiungsdenkmal errichtete Wappengitter. Das Gitter mit den eine Kreuzform darstellenden Bundesländerwappen sollte ursprünglich die eingeschränkte Souveränität Österreichs unter der alliierten Militärverwaltung nach dem Zweiten Weltkrieg symbolisieren. Mit dem Staatsvertrag 1955 erhielt Österreich seine Unabhängigkeit zurück, die Symbolik des Wappengitters ist seither überholt.

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