Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 23.11.2016


Exklusiv

Tirol hinkt bei Quote für minderjährige Flüchtlinge hinterher

Der vorliegende Bericht des Landesrechnungshofs über die Kinder- und Jugendhilfe des Landes zeigt strukturelle Schwächen auf.

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© APA



Von Peter Nindler

Innsbruck – Der vorliegende Bericht des Landesrechnungshofs über die Kinder- und Jugendhilfe des Landes zeigt strukturelle Schwächen auf. Vor allem bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Andererseits werden die Herausforderungen immer größer, die Zahl der zu betreuenden Jugendlichen ist massiv angestiegen. Wurden 2013 noch 2080 Kinder betreut, davon 527 in externen sozialpädagogischen Einrichtungen, so waren es im Vorjahr 2992 (620). Durchschnittlich 104 Kinder und Jugendliche bringt das Land sogar außerhalb Tirols unter. Insgesamt empfiehlt der Landesrechnungshof (LRH) die Gründung einer eigenen Landesgesellschaft, die mit Versorgungsaufgaben der Erziehungshilfe betraut wird.

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