Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 15.04.2017


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Land beurteilt Finanzlage in Matrei weiterhin kritisch

Osttiroler Gemeinde hat 34,3 Mio. Euro Schulden. Fußballplatz wurde um 740.000 Euro verkauft und wird um 1,249 Mio. zurückgemietet.

Grundstückserlöse sollen das Budget von Köll gesundspülen. Doch der Matreier Bürgermeister sitzt auf einem Pack offener Rechnungen.

© BöhmGrundstückserlöse sollen das Budget von Köll gesundspülen. Doch der Matreier Bürgermeister sitzt auf einem Pack offener Rechnungen.



Von Peter Nindler

Matrei i. O. – Die Finanzen der Gemeinde Matrei in Osttirol sind ein sensibles Gebilde, bereits vor zwei Jahren legte die Gemeindeaufsicht ÖVP-Bürgermeister und -Bundesrat Andreas Köll die Daumenschrauben an. Im Vorjahr erwirtschaftete er ein knappes Plus von 40.000 Euro und konnte die Gesamtverbindlichkeiten um 2,2 Mio. Euro auf 34,3 Millionen reduzieren. Höhere Einnahmen aus Steuern bzw. Einmalerlöse aus Grundverkäufen von 1,8 Mio. Euro waren dafür verantwortlich. Auch heuer soll sich die Veräußerung von Gemeindeflächen erneut mit 1,9 Mio. Euro im Budget niederschlagen.

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