Letztes Update am Do, 06.07.2017 08:24

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Kufstein

Wörgl sagt Ja zum Wasserverband

Laut Bürgermeisterin Hedi Wechner will man noch nachverhandeln. Eine offene Frage ist noch der jährliche Erhaltungsbeitrag.

Der Wörgler Gemeinderat tagte gestern.

© OtterDer Wörgler Gemeinderat tagte gestern.



Der Wörgler Gemeinderat genehmigte gestern die Statuten für den Wasserverband, der die Abwicklung des 250-Millionen Euro teuren Hochwasserschutzprojektes am Inn für acht Gemeinden zwischen Brixlegg und Angath übernehmen soll. Bislang hatten sich Wörgls Politiker angesichts des zu übernehmenden Kostenanteils (rund 6 Mio. Euro für die Stadt) geziert, klar Ja zu sagen. Vizebürgermeister Mario Wiechenthaler (FPÖ) kritisierte das Verhältnis zwischen Stimmenanteil und der von Wörgl zu übernehmenden Kosten. So muss Wörgl zwar rund 46 Prozent des Gemeindeanteils übernehmen, hat aber nur sechs von 26 Stimmenanteile.

Laut Bürgermeisterin Hedi Wechner will man noch nachverhandeln, „aber da andere Gemeinden bereits zugestimmt haben, können wir keine Statutenänderungen mehr verlangen.“ Und es ginge nicht nur um die Aufhebung der roten Zone im Gewerbepark, sondern in erster Linie „um die Anrainer, die vom Hochwasser bedroht sind.“ Eine offene Frage ist noch der jährliche Erhaltungsbeitrag. Laut Wechner habe sie eine Zusage, dass die Stadt maximal an die 100.000 Euro pro Jahr beitragen werde.

Laut BM Wechner haben übrigens Radfeld und Kundl noch nicht zugestimmt. (wo)

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