Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 19.08.2017


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Rechnungshof fordert Öffi-Check in Tirol

Werden die mehr als 100 Millionen Euro für den öffentlichen Nahverkehr in Tirol auch effizient eingesetzt? Der Landesrechnungshof vermisst eine strategische Steuerung der Mittelverwendung.

Das Öffi-Angebot wurde massiv ausgeweitet. Der Landesrechnungshof vermisst jedoch eine begleitende Wirtschaftlichkeits-Kontrolle, wie die Strecken genutzt werden, und Fahrgastzählungen.

© MurauerDas Öffi-Angebot wurde massiv ausgeweitet. Der Landesrechnungshof vermisst jedoch eine begleitende Wirtschaftlichkeits-Kontrolle, wie die Strecken genutzt werden, und Fahrgastzählungen.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Mit dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs hat sich die 2013 angetretene schwarz-grüne Landesregierung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Aber bereits zuvor hat der ehemalige Nahverkehrsreferent Toni Steixner (VP) die Trendwende eingeleitet. In den vergangenen Jahren wurde das Angebot auch deutlich ausgeweitet, mit der seit 1. Juni geltenden Tarifreform hat das Land jetzt einen weiteren Schritt gesetzt. Tirol investiert allein heuer 100,5 Millionen Euro in den Verkehrsverbund, in die Verkehrsdiensteverträge mit den 37 Öffi-Anbietern und in die Verbesserung der Infrastruktur.

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