Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 27.01.2018


Landespolitik

Rechnungshof rügt die Gemeinden

Vorzeitige Erschließungsbeiträge für Bauland werden nicht eingeho­ben, Nußdorf-Debant bevorzugt Bauern bei der Wassergebühr.

Statt vorzeitige Erschließungsbeiträge einzuheben, verzichten die Gemeinden auf dieses finanzielle Instrument zur Baulandmobilisierung.

© BöhmStatt vorzeitige Erschließungsbeiträge einzuheben, verzichten die Gemeinden auf dieses finanzielle Instrument zur Baulandmobilisierung.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Es sind vor allem die teils explodierenden Grundstückspreise, die leistbares Wohnen in Tirol so schwer machen. Andererseits wird Bauland gehortet, die Raumordnungspolitik des Landes kratzt nur an der Oberfläche. Die Mobilisierung von rund 3000 Hektar gewidmeten Baulands geht nur schleppend voran, die Gemeinden selbst wollen nicht einmal vorzeitige Erschließungsbeiträge einheben. Das stellt jetzt erneut der Landesrechnungshof (LRH) in einer Querschnittsprüfung fest. Nur rund 20 Gemeinden schreiben Infrastrukturbeiträge für gewidmetes, aber unbebautes Bauland vor.

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