Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 06.02.2018


Landtagswahl 2018

Impuls nimmt ländliche Region ins Visier

© PaschingerNikolaus File, Josef Schett, Maria Zwölfer, Thomas Holzknecht und Klaus Mairoser (v. l.) werben um Stimmen für Impuls.Foto: Paschinger



Mils b. I. – „Die Nutzungsvorstellungen zwischen der städtischen und der ländlichen Bevölkerung gehen auseinander“, stellt Impuls-Spitzenkandidat Josef Schett fest. Seine Fraktion vertrete „die Interessen der ländlichen Regionen“. Womit er auch schon bei einer Modernisierung des Privatzimmergesetzes ist, das etwa „Urlaub am Bauernhof“ mehr Möglichkeiten eröffnen sollte. Oder auch die Abschaffung des so genannten Kurienwahlrechtes bei den Tourismusverbänden. Bei der ärztlichen Versorgung brauche es neue Herangehensweisen wie etwa mit Gemeinschaftspraxen und Hausapotheken.

Für die Nummer zwei, die Lermooserin Maria Zwölfer, ist und bleibt der Fernpassverkehr das Thema schlechthin. Das 7,5-Tonnen-Limit sei für sie eine „Placebo-Verordnung“, seit 30 Jahren sei „außer einem Flickwerk nichts passiert“. Der Fernpassverkehr „schreit nach einer großen Tunnellösung“.

Der Imster Bezirkskandidat Thomas Holzknecht aus Sautens erkennt noch Handlungsbedarf für ein tirolweites 365-Euro-Öffi-Ticket (das gute Angebot ende in Telfs) und sagt „ohne Wenn und Aber Ja zum Gletscherzusammenschluss“. Die dadurch entstehende Verkehrssituation dürfe man aber nicht aus den Augen verlieren. (pascal)