Letztes Update am Mi, 09.05.2018 10:59

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Generalversammlung

Europäisches Forum Alpbach: Fischler als Präsident wiedergewählt

Auch die Vizepräsidenten wurden in ihrem Amt bestätigt. Wissenschafterinnen Shalini Randeria und Michaela Fritz sind neu im Vorstand.

© Thomas BöhmFranz Fischler war zwischen 1995 und 2004 Mitglied der Europäischen Kommission. Bei der Generalversammlung des Europäischen Forum Alpbachs wurde er erneut zum Präsidenten gewählt.



Alpbach – Der frühere EU-Kommissar Franz Fischler ist am Dienstag von der Generalversammlung des Europäischen Forum Alpbachs in der Funktion des Präsidenten einstimmig wiedergewählt worden. Neben Fischler seien die vier Vizepräsidenten Caspar Einem, Sonja Puntscher Riekmann, Claus Raidl und Ursula Schmidt-Erfurth in ihrem Amt bestätigt worden, gab das Forum in einer Aussendung am Mittwoch bekannt.

„Ich freue mich sehr über die Wiederwahl und das damit verbundene Vertrauen“, sagte Fischler. In den kommenden drei Jahren wolle er mit seinem Team „nach Wegen und Ansätzen suchen, um das Bewusstsein für Europa, Demokratie und die Grundrechte weiter zu stärken“. Die Förderung von jungen Menschen werde dabei ein zentraler Teil der Arbeit sein. Darüber hinaus gelte es, die internationalen Partnerschaften des Forums weiter zu forcieren, so der frühere EU-Kommissar.

Neu in den Vorstand gewählt wurden laut Aussendung die Wissenschafterinnen Shalini Randeria, Rektorin des Institute for Human Sciences (IWM), und Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation an der Medizinischen Universität Wien. Beate Meinl-Reisinger, Beatrix Karl, Sabine Schindler und Ulrike Lunacek seien neu in den Rat des Europäischen Forums gewählt worden. Das 40-köpfige Gremium begleite die Tätigkeiten des Vereins „Europäisches Forum Alpbach“ und setze sich aus Personen zusammen, die in besonderer Weise mit dem Forum verbunden sind.

Das Europäische Forum Alpbach findet von 15. bis 31. August 2018 statt. Das Thema des diesjährigen internationalen Symposiums lautet „Diversität und Resilienz“. (APA)